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<title>Promenade in Summery Russia</title>
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<subtitle>The Story of Butterfly Kisses and a Pink Bunny that vanished</subtitle>
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<title>Le Coup de Foudre</title>
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<updated>2007-03-31T20:05:28+02:00</updated>
<published>2007-03-31T19:55:00+02:00</published>
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<summary> Löcher in die Luft starrend versuchte ich an etwas anderes zu denken. Ein...</summary>
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Löcher in die Luft starrend versuchte ich an etwas anderes zu denken. Ein Satz der sich wie ein Mantra durch mein fehlendes Hirn schlängelte, kein Ausweichen. &lt;br /&gt;&quot;Nein, ich bin dir nicht böse.&quot; &lt;br /&gt;Was dann? Wenn dieser &quot;Zwischenfall&quot; zu jedem Zeitpunkt an dem ich daran dachte schon eine Ewigkeit her war, warum ging mir das nicht aus dem Kopf? Das &quot;ging&quot; wurde inzwischen zu einem &quot;geht&quot; und das ist wirklich nicht die einzige Veränderung in meinem Leben gewesen. Hab ich denn nichts anderes zu tun, als mich an einem Traum zu klammern, den ich brauche um mich irgendwie &quot;erfüllt&quot; zu fühlen? Gibt es denn nichts anderes was dieselbe Wirkung hat? Ja sprech ich kein Deutsch, was ist denn daran schwer zu verstehen, 'ein Wort', also?&lt;br /&gt;Oder eben vier: &quot;Danke, aber nein danke.&quot; (Eins davon kommt sogar zwei Mal vor) &quot;Ich möchte nun nicht mehr, ich habe genug gegrübelt, glasig vor mich hin gestarrt, ich möchte bitte zurück in die reale Welt, jetzt.&quot; Wie, technische Störungen? Aus dem Knopf in meinem Ohr dringt Rauschen, Hüsteln, Kopfkratz-Stimmung. &quot;Nuja,... Wir könn' hier nich die ganze Arbeit machen, Ma'am. Sie müss'n schon auch was dafür tun, nich? Wir... wir melden uns, ja.&quot; -Der Anschluß ist seperated gewesen. Für das Verwenden unserer Telefonfirma danke, wir hoffen, deine Stimme wieder zu hören bald.- &lt;br /&gt;Synchronisation und Übersetzung schlecht, but you get the gist.&lt;br /&gt;Jetzt muss ich für meine Fehler bezahlen, für diese kokette Unsicherheit. Mit Gedanken, die als Werbetafeln verwendet werden. Würde wohl bitte jemand den Strom ausstellen? Es blendet langsam und überhaupt, habe ich denn einen Gedankenscheißer? Ich möchte den freien Platz in meinem Kopf wieder zurück, wie teuer kommt das? &lt;br /&gt;&quot;Sie sind da nicht die einzige. Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung, wie ich immer sage. Dass Sie Ihre Freigiebigkeit jetzt bereuen ist ja auch sehr menschlich. Aber wie Sie schon selbst sehen, billig wird das nicht. Sanierungen über Sanierungen, Zwischenlagerung der alten Gedanken, die wollen ja auch nicht jedes Drecksloch, so einfach schütteln Sie die nicht wieder ab.&quot; Scheiß Makler, ich verlass mich nie wieder auf niemanden.&lt;br /&gt;Das schaff doch bestimmt selber? Den Topf mit der Wandfarbe bereit, Pinsel in der Hand. Oder: sich einfach erheben und einen Schritt nach vorne machen, damit man sich am Arschabdruck im Sofa auch an mich erinnert, wenn ich mal nicht mehr bin. (Leises Schluchzen, Taschentücher am Eingang)&lt;br /&gt;Ich stehe also auf, versuche nicht auf dem lebensbedrohlichen Teppich auszurutschen und stelle mich mitten ins Zimmer. Wackelig auf den Beinen, aber hey, wie sich die Sichtweise verändert, wenn man nicht mehr im Dunkeln unter einer Decke liegt. &lt;br /&gt;Quatsch, ich lüg hier rum. Kein Aufstehen, kein Rumlaufen, mittlerweile ein Werktag und fast ein Uhr nachts. Zeit friedlich an seinem Kissen herumzusabbern, was wohl getan werden wird. Und ich klammere mich weiter an meinen Traum und hoffe er kehrt auch diese Nacht wieder, damit ich es in absehbarer Zukunft durchstreichen kann, ein eindeutiges Wort auf meiner To-do-List, bei dem ich immer skeptisch die Augenbrauen verziehe und das wird sich nicht ändern.&lt;br /&gt;Ich brauche wahrscheinlich noch eine rosa Tablette und das eigentlich schon seit einem Jahr.&lt;br /&gt;&lt;div style=&quot;text-align: center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/medium_DSC00404.JPG&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/thumb_DSC00404.JPG&quot; alt=&quot;medium_DSC00404.JPG&quot; style=&quot;border-width: 0; margin: 0.7em 0;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
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<title>¡Vos mato, Putas!</title>
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<updated>2007-01-20T00:42:49+01:00</updated>
<published>2007-01-20T00:45:00+01:00</published>
<category term="Demonology &amp; Heartache" scheme="http://www.blogspirit.com/ns/types#category" />
<summary>     Wow. Nach einem kurzen (es waren ehrlich, ehrlich nicht mehr als fünf...</summary>
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&lt;a href=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/medium_DSC00333.JPG&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/thumb_DSC00333.JPG&quot; alt=&quot;medium_DSC00333.JPG&quot; style=&quot;border-width: 0; float: left; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0;&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Wow. Nach einem kurzen (es waren ehrlich, ehrlich nicht mehr als fünf Minuten) Besuch im Reich der Blogs... könnte ich kotzen.&lt;br /&gt;-Aber Anna, diese Fäkalsprache!&lt;br /&gt;-Entschuldigung, ich werde mich bessern.&lt;br /&gt;-Ich hoffe.&lt;br /&gt;Wie man an früheren (=allen) meiner Einträge bestimmt bemerken konnte, bin ich mehr als desorientiert. Ziellos, geistig verwirrt, i don’t know jack. &lt;br /&gt;Aber was sich manch andere Bewohner dieses (MEINEN EIGENEN!) Planeten einfallen lassen um ihre tieflichst innerlichst gefühltlichsten revolutionären Gedanken nach Außen zu tragen, ist... bestürzend. Diese professionellen Pseudologen, die sich realitätsfremd wie nie mit dem Begriff „Freiheit“ auseinandersetzen, mit Überzeugungen um sich werfend, brüllen mir ins Gesicht um mir, evil und unabhängig wie sie sind, zu erklären, dass sie als Neo-Chucks-Träger die einzig wahren Nachkommen und zukünftigen Träger der alternativen Kultur seien. Die Saat des Bösen ist gepflanzt. &lt;br /&gt;Entschuldigt bitte, wenn da zu viele Worte sind, wenn das Thema abgedroschen ist, aber es überschlägt sich nun mal alles in meinem Kopf und mein innerlicher Morgenstern ist so aktiv, wie es beim Jüngsten Gericht nicht blutiger sein wird. &lt;br /&gt;Mal ehrlich, ich höre täglich erwachsene Männer reden, singen, predigen, wie ungewiss alles in dieser Welt ist, dass Freiheit beispielsweise ein Begriff ist, zu dessen wahrer Definition wir gar nicht fähig sind, die dahinter steckende Bedeutung ist einfach zu groß, als dass wir sie in unseren mal mehr mal weniger kleinen Körpern aufnehmen könnten. Und dann sinnieren diese frisch-getönten (der berühmte Schnitt ins eigene Fleisch, es ist eher eine Zerstückelung meiner selbst) Fleischbatzen plötzlich darüber, dass ihnen manchmal die Gesellschaft einfach den Raum und die Luft zum Atmen nimmt. &lt;br /&gt;Böse Gesellschaft! Aus, Gesellschaft, aus! Vielleicht gefällt es den Menschen nicht wie du sie behandelst, frag die Menschen doch bevor du sie so behandelst! Brave Gesellschaft, ja so ist gut, sitz. &lt;a href=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/medium_atreyu_hundchen.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/thumb_atreyu_hundchen.jpg&quot; alt=&quot;medium_atreyu_hundchen.jpg&quot; style=&quot;border-width: 0; float: right; margin: 0.2em 0 1.4em 0.7em;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich meine, ich trage auch Chucks, im Sommer zumindest, ich bin kein großer Fan dieser Weltordnung, aber es ist nun mal wie es ist. Wir betrachten unsere Umwelt praktisch nur theoretisch. Ich kenne ehrlich gesagt keinen Menschen der frei wäre. Wer es doch behauptet, der lügt, schamlos. Die Anzahl der Freien Menschen (ja, ich finde „Freier Mensch“ ist ein Eigenname) beschränkt sich höchstwahrscheinlich auf 50. ± 10. Weltweit selbstverständlich. Wer nicht alleine (alleine!) auf einem wunderbaren Berg Kilimandscharo (oder ähnliches) lebt, wird wohl nie erfahren wie es ist unabhängig zu sein, ohne jegliche Verpflichtungen, einfach mal in den Tag hinein leben, einfach mal laufen lassen, verdammt. Diese kurzen buchstäblich erleichternden Momente die einen beim Ski-Fahren ergreifen sind eben doch vergänglich. Vielleicht kleben sie an den Stellen fest, an denen wir vorbei fahren.&lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/medium_DSC00154.2.JPG&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/thumb_DSC00154.2.JPG&quot; alt=&quot;medium_DSC00154.2.JPG&quot; style=&quot;border-width: 0; float: left; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0;&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Vielleicht ist ja Freiheit auch ortsabhängig. Mal schnappt sie dich während du im Laufschritt nach einem Mango-Eis suchst und im nächsten Moment bleibst du stehen, siehst dich um, weißt nicht was da gerade passiert ist, aber es ist etwas anders. Und mit einem gedanklichen Schulterzucken ist auch der Moment wieder vorbei.&lt;br /&gt;Das ist wohl ganz gut so. Man sollte sich nicht an das gewöhnen, was man nie hatte und nie haben wird, egal wie verlockend und verführerisch es ist. Darauf zähle ich zumindest, ein wenig hämisch grinsend und werde immer die Tochter meines Vaters bleiben&lt;br /&gt;Da hält auch Nikola Sarcevic nach knapp drei Stunden den Mund. Und der ist bekanntlich nie lange still, zumindest nicht bei mir daheim. So viel zu meiner Melancholy Protection.
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<title>Daddy, where's the Sun gone from the Sky?</title>
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<updated>2007-01-14T00:51:03+01:00</updated>
<published>2007-01-14T00:45:00+01:00</published>
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Letztens saß ich also in meinem Zimmer, ich erinnere mich nicht an Tages- oder Nachtzeit, aber ich dachte leicht abwesend darüber nach, dass irgendwann wieder Sommer ist, dass wir vor dem Verlassen des Hauses nicht tausend Kleidungsstücke zusammenfinden müssen, dass wir auf Wiesen liegen werden, dass es keine Rettung vor Mücken geben wird... und habe mich so sehr darauf gefreut, dass mein Herz anfing zu flattern. Buchstäblich. &lt;br /&gt;Und während eines Nachtspaziergangs fiel mir dann auf, dass wir auch mit all der nackten Haut da draußen auf den Baumstümpfen genauso sicher sein werden, wie mit unseren dicken und nach Möglichkeit flauschigen Winterjacken (Flauschige Winterjacken. Das klingt niedlich. Vielleicht wachsen ihnen kleine Beinchen und sie stehen fröhlich lächelnd &amp; schwarz &amp; dunkelblau &amp; voller Tomatensoßenflecken jeden Abend im Schrank neben ihren hauchdünnen Freunden und knabbern leise an ihnen. Selbstverständlich nur, wenn alles leise und dunkel ist und niemand es sehen kann. Währenddessen lächeln sie weiterhin friedlich aber immer ein wenig süßlich-hinterhältig und der Sabber läuft ihnen im Munde zusammen. – Ich tigere kurz zu meinem Schrank um mein eigenes kleines Schranktierchen zu streicheln. Es macht ein flauschiges Geräusch und entzückt laufe ich zurück. - ). Jedenfalls... habe ich in den Himmel geschaut um mich zu vergewissern, ob da noch genug Luft für mich ist und entgegen dieser scheinbaren Grenzenlosigkeit... war da eben etwas endliches. Übersichtlich. Gemütlich eigentlich. Dass da etwas ist, was dafür sorgt, dass wir nicht von der Erde ins Weltall fallen. Ja, in dem Moment hat mir das Sicherheit gegeben. Und ich finde, niemand in der Welt sollte sich verloren fühlen, genau deswegen, weil wir alle irgendwohin gehören und irgendwo unseren Platz haben. &lt;br /&gt;Irgendwo. Das macht es dann doch nicht mehr so vorbestimmt. Das heißt, wir müssen uns entscheiden wo das ist. Wie wir dort hin kommen müssen wir auch entscheiden. Und das ist erschreckend. Denn genau das ist für mich Verlorenheit. Sich nicht entscheiden können, wohin man gehört. Es zuerst mit Vielfältigkeit zu verwechseln. Inmitten von Bahntickets zu sitzen und nicht zu wissen warum eigentlich. Ob es gut ist, dass es so viele sind und warum ich eigentlich kein Wochenende alleine verbringe. &lt;a href=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/medium_DSC00264.JPG&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/thumb_DSC00264.JPG&quot; alt=&quot;medium_DSC00264.JPG&quot; style=&quot;border-width: 0; float: right; margin: 0.2em 0 1.4em 0.7em;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vor rund einem halben Jahr habe ich um zwei nach zwölf Uhr nachts nach Ruhe gebeten und ich habe wirklich, wirklich geahnt, dass das mehr heißt, als mit bewusst war. &lt;br /&gt;Ich ordne meine Stifte in meinem Mäppchen, meine Bücher nach dem Alphabet und Größe und meine Kleidung nach Farbe, weil es das Einzige ist, worüber ich Kontrolle habe. Denn sein Inneres kann man nicht kontrollieren. Man muss versuchen es im Zaum zu halten, zu lenken, aber es bewusst an einem Punkt zu bringen... nein, ich glaube nicht daran, dass das jemand kann. Und damit müssen wir uns abfinden, damit wir unsere Energie nur dorthin lenken, wo sie verwendet werden kann und nicht in Sackgassen. Oder schwarze Räume mit schwarzen Katzen.&lt;br /&gt;Nein, ich wollte nicht, dass das wieder so negativ wird. Aber es liegt mir wohl. Dabei bin ich ja stolzer Optimist. &lt;br /&gt;Jedenfalls... denke ich zurück an den Moment in dem ich mich so sicher gefühlt habe, egal wo ich war. Und strebe die Vielseitigkeit an. Zuerst die eine Seite und wenn ich Glück habe, geht es danach sogar weiter. Nach Osten zum Beispiel. &lt;div style=&quot;text-align: left&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/medium_DSC00179.2.JPG&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/thumb_DSC00179.2.JPG&quot; alt=&quot;medium_DSC00179.2.JPG&quot; style=&quot;border-width: 0; margin: 0.7em 0;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
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<title>Reel Horrorshow</title>
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<updated>2006-12-30T21:39:06+01:00</updated>
<published>2006-12-30T21:25:00+01:00</published>
<category term="Demonology &amp; Heartache" scheme="http://www.blogspirit.com/ns/types#category" />
<summary> Ich habe bestimmt 15 Mal hier angesetzt, aber jetzt werde ich fertig. Word....</summary>
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Ich habe bestimmt 15 Mal hier angesetzt, aber jetzt werde ich fertig. Word.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wundere mich über den kleinen flauschigen Teppich, der zwei Meter von mir entfernt im Zug liegt. Ist es denn schon wieder Zeit zum Beten? Noch dazu zu Laura Ashley?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit einiger Zeit – nun gut, seitdem ich mich erinnere denken zu können – beschäftigt mich die Frage, ob es sich denn lohnt, aus seiner Traumwelt auszubrechen um in der wirklichen Welt zu leben. &lt;br /&gt;~Welcome to the real world, it sucks!~&lt;br /&gt;Nicht, dass man alle seine Träume aufgeben würde, selbstverständlich nicht, ohne irgendwelche Ziele gibt es ja keine Richtung in die man geht und ohne Richtung steht man still. Auf Dauer stillzustehen ist nicht gut. Der Zug fährt weiter.&lt;br /&gt;Aber zurück zum Thema, es wäre nämlich geradezu von bestialischer Ironie, wenn gerade ich aufgrund von Realitätsverlust einen Amoklauf begehen würde, beispielsweise. Nach all den Predigten...&lt;br /&gt;Wäre es also nicht besser, sich verdammt nochmal damit abzufinden was vor sich geht und zu versuchen, das beste daraus zu machen? Klingt logisch. Muss ich zugeben. Warum dann nicht einfach mal voran? &lt;a href=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/medium_melencolia.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/thumb_melencolia.jpg&quot; alt=&quot;medium_melencolia.jpg&quot; style=&quot;border-width: 0; float: right; margin: 0.2em 0 1.4em 0.7em;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich befürchte leider (ich befürchte leider, ich befürchte zu viel), dass manche von uns diesen plötzlichen Schub an Wahrheit nicht verkraften würden. Ich sehe mich als Paradebeispiel (nicht nur in dieser Hinsicht, aber wenns schon darum geht...) für diese Art Mensch, die wahrscheinlich so häufig anzutreffen ist wie... nein, nicht Sand am Meer, eher... Pink in meinen Haaren. Mal mehr, mal weniger, aber immer vorhanden (ein eher instabiles Beispiel wie ich schätze, aber eben sehr präsent). Ich bin schwächlich, habe das ganze Jahr über eine fahle Hautfarbe und erleide Heulkrämpfe, wenn Menschen in meiner Umgebung ernsthaft anfangen zu rappen. Nein, ich würde dieser Masse an Informationen nicht standhalten, wer beliebt mir zu widersprechen? Ach das bin ja iche... Die Füße, ich habe dich gewarnt vor die Füße!&lt;br /&gt;Wo war ich? Achja. Unbefriedigende Erkenntnisse und ich komme zu keinem Schluss. Mein Eintrag neigt sich jedoch dem Ende zu, der Teppich wurde auch schon eingepackt. Na wunnerbar, und da sag mal einer ich wäre exzentrisch. –Tut ja keiner. –Weiter so.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;.Ich habe wohl verlernt zu schreiben, aber das ist etwas womit ich mich später in der realen Welt auseinandersetzen werden muss (welch Satzbau!), oder nächste Woche. Dort sieht man sich. Oder eben nicht.&lt;br /&gt;&lt;div style=&quot;text-align: left&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/medium_ceppelin.JPG&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/thumb_ceppelin.JPG&quot; alt=&quot;medium_ceppelin.JPG&quot; style=&quot;border-width: 0; margin: 0.7em 0;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;
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<title>Casablanca Memories</title>
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<updated>2006-10-18T00:47:47+02:00</updated>
<published>2006-10-18T00:50:00+02:00</published>
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<summary> Ich weiß, dass es eigentlich nur Singular ist, aber da war nicht wenig....</summary>
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Ich weiß, dass es eigentlich nur Singular ist, aber da war nicht wenig.&lt;br /&gt;Wie eine Kiste... eingestaubt und lange nicht mehr angesehen, geschweige denn berührt oder geöffnet. Viel daran gedacht, aber.... nicht getraut eben. Weil da so etwas wie eine Vorahnung war, eine Angst noch mal die Enttäuschung von damals erleben zu müssen. &lt;a href=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/medium_P1010057.JPG&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/thumb_P1010057.JPG&quot; alt=&quot;medium_P1010057.JPG&quot; style=&quot;border-width: 0; float: right; margin: 0.2em 0 1.4em 0.7em;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und jetzt... das Schlüsselchen gefunden, aufgemacht. Und auf einmal scheint die Schrift auf den Postkarten viel leuchtender als sie es das letzte Mal war, die Bildchen viel freundlicher und jedes noch so kleine Wort sprüht nur so vor lang vergessener Herzlichkeit. &lt;br /&gt;Warum das mit den Kärtchen dann irgendwann ein Ende hatte scheint mir unwichtig. Für diesen Moment. &lt;br /&gt;Ich sauge dieses alte Gefühl auf, als wäre es dieser süßliche Duft der einen an seine früheste Kindheit erinnert, ein zartes Stimmchen das weiter reden soll, während man lächelnd in einen Halbschlaf verfällt.&lt;br /&gt;Wobei das mit dem Duft momentan so nicht stimmen kann. Schließlich bin ich erkältet. Aber gerade das hat es mir ermöglicht diesen Schlüssel zu finden, die Angst einfach etwas Vergessenes sein zu lassen und die Kiste zu öffnen. Auch auf die Gefahr hin, dass nicht alle Erinnerungen mich erfreuen werden.&lt;br /&gt;Ich habe mich selten so kurz gefasst, aber ja, das wars. &lt;div style=&quot;text-align: center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/medium_P1010054.JPG&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/thumb_P1010054.JPG&quot; alt=&quot;medium_P1010054.JPG&quot; style=&quot;border-width: 0; margin: 0.7em 0;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;-Here's to lowering caskets of old friends-
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<title>Von Überraschungen, harter Musik und unverkäuflichen Medienträgern</title>
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<updated>2006-09-29T14:56:01+02:00</updated>
<published>2006-09-27T22:05:00+02:00</published>
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<summary> So. Wieder hier. Lang ist‘s her und viel hat sich verändert. Wahrscheinlich...</summary>
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So. Wieder hier. Lang ist‘s her und viel hat sich verändert. Wahrscheinlich nach außen hin mehr als innerlich, aber das ist gut so.&lt;br /&gt;Wer es noch nicht bemerkt hat: Meine Wenigkeit zog um (Und beim packen ross sie sich den Arsch auf. Oder ein Bein aus. Aber das ist egal). Daraus folgt natürlich, dass ich die Schule wechseln musste, „torn out of my natural environment“, oder wie auch immer das richtig heißt.&lt;br /&gt;Das Problem ist, ich weiß noch gar nicht wie ich das alles in Worte fassen soll, aber mein Bedürfnis zur Mitteilung ist groß. Und gewisse Menschen nerven mich jeden verdammten Tag damit, einen verdammten Eintrag zu verfassen. Every fucking day.&lt;br /&gt;Naja, was hat sich denn alles verändert. Mein Zimmer ist lila und anstatt andere Menschen zu beobachten, werde ich bespannt. Fühlt sich richtig gut an. Man lebt viel bewusster.&lt;br /&gt;Außerdem... scheine ich eine gewisse... Anti-Ordinärität auszustrahlen (wenn ich es halt selbst schreibe... und mir vorstelle wie es andere Menschen lesen... ach egal). Nicht nur den Menschen in den Häusern gegenüber, sondern auch denen in den Straßen fallen bestimmt schon die Augen aus (ganz zu schweigen davon wie ihre Bremsen aussehen, nachdem sie mich erblicken). „Hey, sieh mal, scheinbar ein Mensch.“ „Wou... Wou-wou-wou-wou! Jetzt mal gaanz langsam, du kannst mir nicht solche Angst einjagen, besonders wenn ich fahre. Und schau mal genau hin, is nur ‘n Kobold.“ „Na puh, da haben wir ja beide noch mal Glück gehabt.“&lt;br /&gt;Ich nicke lauthals.&lt;br /&gt;Außerdem erhebe ich meine Stimme gegen freilaufende Arschlochkinder, die größer und älter sind als ich. Hatz‘n und so.&lt;br /&gt;Nun denn... es wäre wohl noch anzumerken, dass ich Bekanntschaften mit Antipoden gemacht habe und solchen, die gedanklich völlig auf dem Kopf stehen. Oder auf Kaufhäusern. Aber das kann ich auch, mit kaputten Knien und gebrochenen Nägeln.&lt;br /&gt;Indes ist einer der Gründe für die gebrochenen Nägel wohl mein neuer Freund. Er ist wendig und immer ein wenig grünlich oder gräulich. Der Arme. Aber er hilft mir bei der Hausarbeit wo er kann und dafür bin ich dankbar. Danke kleiner Mr. Swiffer, danke für die lieben Worte.&lt;br /&gt;Ein Dank geht auch an René und Sas(c)ha, ohne die ich all das bestimmt nicht geschafft hätte. Und Mr. Mundstück, selbst wenn uns etwas auseinander bringt, so finden wir doch wieder zu einander, denn ich weiß... wir können nicht ohne einander.  &lt;br /&gt;Hm, mir fehlen die Worte und wie uns ein Après-Midi zeigen kann, braucht man nicht immer welche verwenden, aber in den letzten Tagen ist mir bewusst geworden, das einem etwas fehlt, wenn man vergisst etwas zu sagen.&lt;br /&gt;Es ist seltsam, dass ich aus dem Fenster blickend nicht eine kleine Familie mit Baby auf dem Balkon mehr sehe und verdammt noch mal nie mehr sehen werde. Überhaupt... „nie mehr“. Was ist denn das für ein Ausdruck. Das wird einem erst bewusst wenn man schon nach dem „mehr“ ist. Und egal wie man versucht es sich vorzustellen, es ist doch ganz anders als in Wirklichkeit. Und auch... sein Umfeld wechseln. All die Dinge auf die man achten will werden absolut unbrauchbar und egal, aber jede noch so kleine Angewohnheit, die man früher nicht bemerkt hat, die niemand in der Nähe bemerkt hat, wird inspiziert, ausgewogen und auf die Waagschale gelegt. &lt;br /&gt;Aber andererseits... bemerkt man wer im Leben wirklich etwas ausmacht, wen man vermisst und warum. Und ich habe das Gefühl, dass das von beiden Seiten so gesehen wird. Und irgendwie macht mich das glücklich. &lt;a href=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/medium_mond.._landschaft.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/thumb_mond.._landschaft.jpg&quot; alt=&quot;medium_mond.._landschaft.jpg&quot; style=&quot;border-width: 0; float: right; margin: 0.2em 0 1.4em 0.7em;&quot; /&gt;&lt;/a&gt; So glücklich, dass ich schweren Herzens anfangen möchte zu weinen, weil so verdammte Scheiße viel vor mir liegt, wovon ich noch keine Ahnung, aber Angst habe und ich will das gar nicht. Ich hab nicht danach gefragt. Trotzdem, ich bin diejenige, die immer sagt, dass alles seine guten Seiten hat und das hier auch. Und man sollte sich nicht von einer kurzen Laune beeinflussen lassen, sondern vom Gesamtbild und wenn wir ehrlich sind, dann ist da doch ganz schön viel pink mit drin und wir alle wissen was das heißt. In diesem Sinne... hat es doch etwas gebracht das hier zu schreiben, für mich zumindest, dass ich in diesem einen Satz erkennen konnte, was ich ständig denke, aber nie gewagt habe vor mir zu sehen und Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung (ein Sprichwort. Ich bin wieder so amüsant. Sagte die Grinsekatze und verschwand. Reimt sich das eigentlich?). &lt;br /&gt;Na gut... es fehlt die Moral. Und das ist gut so.&lt;br /&gt;Das war die Absicht.&lt;br /&gt;*mit rotem Saft gefüllt langsam aus einem zerbrochenen Fenster steig*&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieser Eintrag wurde teilweise mit extremer innerer Anspannung verfasst. Ich weiß nicht genau, ob es gut war, ihn hochzuladen. Aber ist egal. Irgendwo muss man ja einen Anfang machen. Hutscha.&lt;br /&gt;&lt;img src=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/thumb_stewie_sm.jpeg&quot; alt=&quot;medium_stewie_sm.jpeg&quot; style=&quot;border-width: 0; float: left; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0;&quot; /&gt;
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<title>Apocalypse NOW</title>
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<updated>2006-08-22T13:59:16+02:00</updated>
<published>2006-08-22T13:55:00+02:00</published>
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Beim H&amp;M gibt es den Plural von Kummerbund. &lt;a href=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/medium_mord.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/thumb_mord.jpg&quot; alt=&quot;medium_mord.jpg&quot; style=&quot;border-width: 0; float: right; margin: 0.2em 0 1.4em 0.7em;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dési, warum gehst du nicht ans Telefon wenn man dich braucht??&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hiermit verlasse ich die Müllhalde wieder um bei der Arbeit Bash-Zitate zu lesen. Ihr wisst also wo man mich findet. -Cheers!-
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