<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?> <?xml-stylesheet type="text/xsl" href="/rss20.xsl" media="screen"?> <rss xmlns:itunes="http://www.itunes.com/dtds/podcast-1.0.dtd" version="2.0"> <channel> <title>Promenade in Summery Russia</title> <description>The Story of Butterfly Kisses and a Pink Bunny that vanished</description> <link>http://theplacebo-effect.blogspirit.com/</link> <lastBuildDate>Thu, 21 Aug 2008 07:23:06 +0200</lastBuildDate> <generator>blogSpirit.com</generator> <copyright>All Rights Reserved</copyright>  <item> <guid isPermaLink="true">http://theplacebo-effect.blogspirit.com/archive/2007/03/31/le-coup-de-foudre.html</guid> <title>Le Coup de Foudre</title> <link>http://theplacebo-effect.blogspirit.com/archive/2007/03/31/le-coup-de-foudre.html</link> <author>noreply@blogspirit.com (Anneliese Schmidt)</author>   <category>A Letter to Someone like You</category>  <category>Demonology &amp; Heartache</category>  <category>Five Vicodin chased with a Shot of Clarity</category>   <pubDate>Sat, 31 Mar 2007 19:55:00 +0200</pubDate> <description> Löcher in die Luft starrend versuchte ich an etwas anderes zu denken. Ein Satz der sich wie ein Mantra durch mein fehlendes Hirn schlängelte, kein Ausweichen. &lt;br /&gt;
&quot;Nein, ich bin dir nicht böse.&quot; &lt;br /&gt;
Was dann? Wenn dieser &quot;Zwischenfall&quot; zu jedem Zeitpunkt an dem ich daran dachte schon eine Ewigkeit her war, warum ging mir das nicht aus dem Kopf? Das &quot;ging&quot; wurde inzwischen zu einem &quot;geht&quot; und das ist wirklich nicht die einzige Veränderung in meinem Leben gewesen. Hab ich denn nichts anderes zu tun, als mich an einem Traum zu klammern, den ich brauche um mich irgendwie &quot;erfüllt&quot; zu fühlen? Gibt es denn nichts anderes was dieselbe Wirkung hat? Ja sprech ich kein Deutsch, was ist denn daran schwer zu verstehen, 'ein Wort', also?&lt;br /&gt;
Oder eben vier: &quot;Danke, aber nein danke.&quot; (Eins davon kommt sogar zwei Mal vor) &quot;Ich möchte nun nicht mehr, ich habe genug gegrübelt, glasig vor mich hin gestarrt, ich möchte bitte zurück in die reale Welt, jetzt.&quot; Wie, technische Störungen? Aus dem Knopf in meinem Ohr dringt Rauschen, Hüsteln, Kopfkratz-Stimmung. &quot;Nuja,... Wir könn' hier nich die ganze Arbeit machen, Ma'am. Sie müss'n schon auch was dafür tun, nich? Wir... wir melden uns, ja.&quot; -Der Anschluß ist seperated gewesen. Für das Verwenden unserer Telefonfirma danke, wir hoffen, deine Stimme wieder zu hören bald.- &lt;br /&gt;
Synchronisation und Übersetzung schlecht, but you get the gist.&lt;br /&gt;
Jetzt muss ich für meine Fehler bezahlen, für diese kokette Unsicherheit. Mit Gedanken, die als Werbetafeln verwendet werden. Würde wohl bitte jemand den Strom ausstellen? Es blendet langsam und überhaupt, habe ich denn einen Gedankenscheißer? Ich möchte den freien Platz in meinem Kopf wieder zurück, wie teuer kommt das? &lt;br /&gt;
&quot;Sie sind da nicht die einzige. Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung, wie ich immer sage. Dass Sie Ihre Freigiebigkeit jetzt bereuen ist ja auch sehr menschlich. Aber wie Sie schon selbst sehen, billig wird das nicht. Sanierungen über Sanierungen, Zwischenlagerung der alten Gedanken, die wollen ja auch nicht jedes Drecksloch, so einfach schütteln Sie die nicht wieder ab.&quot; Scheiß Makler, ich verlass mich nie wieder auf niemanden.&lt;br /&gt;
Das schaff doch bestimmt selber? Den Topf mit der Wandfarbe bereit, Pinsel in der Hand. Oder: sich einfach erheben und einen Schritt nach vorne machen, damit man sich am Arschabdruck im Sofa auch an mich erinnert, wenn ich mal nicht mehr bin. (Leises Schluchzen, Taschentücher am Eingang)&lt;br /&gt;
Ich stehe also auf, versuche nicht auf dem lebensbedrohlichen Teppich auszurutschen und stelle mich mitten ins Zimmer. Wackelig auf den Beinen, aber hey, wie sich die Sichtweise verändert, wenn man nicht mehr im Dunkeln unter einer Decke liegt. &lt;br /&gt;
Quatsch, ich lüg hier rum. Kein Aufstehen, kein Rumlaufen, mittlerweile ein Werktag und fast ein Uhr nachts. Zeit friedlich an seinem Kissen herumzusabbern, was wohl getan werden wird. Und ich klammere mich weiter an meinen Traum und hoffe er kehrt auch diese Nacht wieder, damit ich es in absehbarer Zukunft durchstreichen kann, ein eindeutiges Wort auf meiner To-do-List, bei dem ich immer skeptisch die Augenbrauen verziehe und das wird sich nicht ändern.&lt;br /&gt;
Ich brauche wahrscheinlich noch eine rosa Tablette und das eigentlich schon seit einem Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/medium_DSC00404.JPG&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/thumb_DSC00404.JPG&quot; alt=&quot;medium_DSC00404.JPG&quot; style=&quot;border-width: 0; margin: 0.7em 0;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; </description>  </item>  <item> <guid isPermaLink="true">http://theplacebo-effect.blogspirit.com/archive/2007/01/20/¡vos-mato-putas.html</guid> <title>¡Vos mato, Putas!</title> <link>http://theplacebo-effect.blogspirit.com/archive/2007/01/20/¡vos-mato-putas.html</link> <author>noreply@blogspirit.com (Anneliese Schmidt)</author>   <category>Demonology &amp; Heartache</category>   <pubDate>Sat, 20 Jan 2007 00:45:00 +0100</pubDate> <description> &lt;a href=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/medium_DSC00333.JPG&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/thumb_DSC00333.JPG&quot; alt=&quot;medium_DSC00333.JPG&quot; style=&quot;border-width: 0; float: left; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0;&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Wow. Nach einem kurzen (es waren ehrlich, ehrlich nicht mehr als fünf Minuten) Besuch im Reich der Blogs... könnte ich kotzen.&lt;br /&gt;
-Aber Anna, diese Fäkalsprache!&lt;br /&gt;
-Entschuldigung, ich werde mich bessern.&lt;br /&gt;
-Ich hoffe.&lt;br /&gt;
Wie man an früheren (=allen) meiner Einträge bestimmt bemerken konnte, bin ich mehr als desorientiert. Ziellos, geistig verwirrt, i don’t know jack. &lt;br /&gt;
Aber was sich manch andere Bewohner dieses (MEINEN EIGENEN!) Planeten einfallen lassen um ihre tieflichst innerlichst gefühltlichsten revolutionären Gedanken nach Außen zu tragen, ist... bestürzend. Diese professionellen Pseudologen, die sich realitätsfremd wie nie mit dem Begriff „Freiheit“ auseinandersetzen, mit Überzeugungen um sich werfend, brüllen mir ins Gesicht um mir, evil und unabhängig wie sie sind, zu erklären, dass sie als Neo-Chucks-Träger die einzig wahren Nachkommen und zukünftigen Träger der alternativen Kultur seien. Die Saat des Bösen ist gepflanzt. &lt;br /&gt;
Entschuldigt bitte, wenn da zu viele Worte sind, wenn das Thema abgedroschen ist, aber es überschlägt sich nun mal alles in meinem Kopf und mein innerlicher Morgenstern ist so aktiv, wie es beim Jüngsten Gericht nicht blutiger sein wird. &lt;br /&gt;
Mal ehrlich, ich höre täglich erwachsene Männer reden, singen, predigen, wie ungewiss alles in dieser Welt ist, dass Freiheit beispielsweise ein Begriff ist, zu dessen wahrer Definition wir gar nicht fähig sind, die dahinter steckende Bedeutung ist einfach zu groß, als dass wir sie in unseren mal mehr mal weniger kleinen Körpern aufnehmen könnten. Und dann sinnieren diese frisch-getönten (der berühmte Schnitt ins eigene Fleisch, es ist eher eine Zerstückelung meiner selbst) Fleischbatzen plötzlich darüber, dass ihnen manchmal die Gesellschaft einfach den Raum und die Luft zum Atmen nimmt. &lt;br /&gt;
Böse Gesellschaft! Aus, Gesellschaft, aus! Vielleicht gefällt es den Menschen nicht wie du sie behandelst, frag die Menschen doch bevor du sie so behandelst! Brave Gesellschaft, ja so ist gut, sitz. &lt;a href=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/medium_atreyu_hundchen.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/thumb_atreyu_hundchen.jpg&quot; alt=&quot;medium_atreyu_hundchen.jpg&quot; style=&quot;border-width: 0; float: right; margin: 0.2em 0 1.4em 0.7em;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich meine, ich trage auch Chucks, im Sommer zumindest, ich bin kein großer Fan dieser Weltordnung, aber es ist nun mal wie es ist. Wir betrachten unsere Umwelt praktisch nur theoretisch. Ich kenne ehrlich gesagt keinen Menschen der frei wäre. Wer es doch behauptet, der lügt, schamlos. Die Anzahl der Freien Menschen (ja, ich finde „Freier Mensch“ ist ein Eigenname) beschränkt sich höchstwahrscheinlich auf 50. ± 10. Weltweit selbstverständlich. Wer nicht alleine (alleine!) auf einem wunderbaren Berg Kilimandscharo (oder ähnliches) lebt, wird wohl nie erfahren wie es ist unabhängig zu sein, ohne jegliche Verpflichtungen, einfach mal in den Tag hinein leben, einfach mal laufen lassen, verdammt. Diese kurzen buchstäblich erleichternden Momente die einen beim Ski-Fahren ergreifen sind eben doch vergänglich. Vielleicht kleben sie an den Stellen fest, an denen wir vorbei fahren.&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/medium_DSC00154.2.JPG&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/thumb_DSC00154.2.JPG&quot; alt=&quot;medium_DSC00154.2.JPG&quot; style=&quot;border-width: 0; float: left; margin: 0.2em 1.4em 0.7em 0;&quot; /&gt;&lt;/a&gt; Vielleicht ist ja Freiheit auch ortsabhängig. Mal schnappt sie dich während du im Laufschritt nach einem Mango-Eis suchst und im nächsten Moment bleibst du stehen, siehst dich um, weißt nicht was da gerade passiert ist, aber es ist etwas anders. Und mit einem gedanklichen Schulterzucken ist auch der Moment wieder vorbei.&lt;br /&gt;
Das ist wohl ganz gut so. Man sollte sich nicht an das gewöhnen, was man nie hatte und nie haben wird, egal wie verlockend und verführerisch es ist. Darauf zähle ich zumindest, ein wenig hämisch grinsend und werde immer die Tochter meines Vaters bleiben&lt;br /&gt;
Da hält auch Nikola Sarcevic nach knapp drei Stunden den Mund. Und der ist bekanntlich nie lange still, zumindest nicht bei mir daheim. So viel zu meiner Melancholy Protection. </description>  </item>  <item> <guid isPermaLink="true">http://theplacebo-effect.blogspirit.com/archive/2007/01/14/daddy-where-s-the-sun-gone-from-the-sky.html</guid> <title>Daddy, where's the Sun gone from the Sky?</title> <link>http://theplacebo-effect.blogspirit.com/archive/2007/01/14/daddy-where-s-the-sun-gone-from-the-sky.html</link> <author>noreply@blogspirit.com (Anneliese Schmidt)</author>   <category>Demonology &amp; Heartache</category>   <pubDate>Sun, 14 Jan 2007 00:45:00 +0100</pubDate> <description> Letztens saß ich also in meinem Zimmer, ich erinnere mich nicht an Tages- oder Nachtzeit, aber ich dachte leicht abwesend darüber nach, dass irgendwann wieder Sommer ist, dass wir vor dem Verlassen des Hauses nicht tausend Kleidungsstücke zusammenfinden müssen, dass wir auf Wiesen liegen werden, dass es keine Rettung vor Mücken geben wird... und habe mich so sehr darauf gefreut, dass mein Herz anfing zu flattern. Buchstäblich. &lt;br /&gt;
Und während eines Nachtspaziergangs fiel mir dann auf, dass wir auch mit all der nackten Haut da draußen auf den Baumstümpfen genauso sicher sein werden, wie mit unseren dicken und nach Möglichkeit flauschigen Winterjacken (Flauschige Winterjacken. Das klingt niedlich. Vielleicht wachsen ihnen kleine Beinchen und sie stehen fröhlich lächelnd &amp; schwarz &amp; dunkelblau &amp; voller Tomatensoßenflecken jeden Abend im Schrank neben ihren hauchdünnen Freunden und knabbern leise an ihnen. Selbstverständlich nur, wenn alles leise und dunkel ist und niemand es sehen kann. Währenddessen lächeln sie weiterhin friedlich aber immer ein wenig süßlich-hinterhältig und der Sabber läuft ihnen im Munde zusammen. – Ich tigere kurz zu meinem Schrank um mein eigenes kleines Schranktierchen zu streicheln. Es macht ein flauschiges Geräusch und entzückt laufe ich zurück. - ). Jedenfalls... habe ich in den Himmel geschaut um mich zu vergewissern, ob da noch genug Luft für mich ist und entgegen dieser scheinbaren Grenzenlosigkeit... war da eben etwas endliches. Übersichtlich. Gemütlich eigentlich. Dass da etwas ist, was dafür sorgt, dass wir nicht von der Erde ins Weltall fallen. Ja, in dem Moment hat mir das Sicherheit gegeben. Und ich finde, niemand in der Welt sollte sich verloren fühlen, genau deswegen, weil wir alle irgendwohin gehören und irgendwo unseren Platz haben. &lt;br /&gt;
Irgendwo. Das macht es dann doch nicht mehr so vorbestimmt. Das heißt, wir müssen uns entscheiden wo das ist. Wie wir dort hin kommen müssen wir auch entscheiden. Und das ist erschreckend. Denn genau das ist für mich Verlorenheit. Sich nicht entscheiden können, wohin man gehört. Es zuerst mit Vielfältigkeit zu verwechseln. Inmitten von Bahntickets zu sitzen und nicht zu wissen warum eigentlich. Ob es gut ist, dass es so viele sind und warum ich eigentlich kein Wochenende alleine verbringe. &lt;a href=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/medium_DSC00264.JPG&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/thumb_DSC00264.JPG&quot; alt=&quot;medium_DSC00264.JPG&quot; style=&quot;border-width: 0; float: right; margin: 0.2em 0 1.4em 0.7em;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Vor rund einem halben Jahr habe ich um zwei nach zwölf Uhr nachts nach Ruhe gebeten und ich habe wirklich, wirklich geahnt, dass das mehr heißt, als mit bewusst war. &lt;br /&gt;
Ich ordne meine Stifte in meinem Mäppchen, meine Bücher nach dem Alphabet und Größe und meine Kleidung nach Farbe, weil es das Einzige ist, worüber ich Kontrolle habe. Denn sein Inneres kann man nicht kontrollieren. Man muss versuchen es im Zaum zu halten, zu lenken, aber es bewusst an einem Punkt zu bringen... nein, ich glaube nicht daran, dass das jemand kann. Und damit müssen wir uns abfinden, damit wir unsere Energie nur dorthin lenken, wo sie verwendet werden kann und nicht in Sackgassen. Oder schwarze Räume mit schwarzen Katzen.&lt;br /&gt;
Nein, ich wollte nicht, dass das wieder so negativ wird. Aber es liegt mir wohl. Dabei bin ich ja stolzer Optimist. &lt;br /&gt;
Jedenfalls... denke ich zurück an den Moment in dem ich mich so sicher gefühlt habe, egal wo ich war. Und strebe die Vielseitigkeit an. Zuerst die eine Seite und wenn ich Glück habe, geht es danach sogar weiter. Nach Osten zum Beispiel. &lt;div style=&quot;text-align: left&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/medium_DSC00179.2.JPG&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/thumb_DSC00179.2.JPG&quot; alt=&quot;medium_DSC00179.2.JPG&quot; style=&quot;border-width: 0; margin: 0.7em 0;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; </description>  </item>  <item> <guid isPermaLink="true">http://theplacebo-effect.blogspirit.com/archive/2006/12/30/reel-horrorshow.html</guid> <title>Reel Horrorshow</title> <link>http://theplacebo-effect.blogspirit.com/archive/2006/12/30/reel-horrorshow.html</link> <author>noreply@blogspirit.com (Anneliese Schmidt)</author>   <category>Demonology &amp; Heartache</category>   <pubDate>Sat, 30 Dec 2006 21:25:00 +0100</pubDate> <description> Ich habe bestimmt 15 Mal hier angesetzt, aber jetzt werde ich fertig. Word.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich wundere mich über den kleinen flauschigen Teppich, der zwei Meter von mir entfernt im Zug liegt. Ist es denn schon wieder Zeit zum Beten? Noch dazu zu Laura Ashley?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit einiger Zeit – nun gut, seitdem ich mich erinnere denken zu können – beschäftigt mich die Frage, ob es sich denn lohnt, aus seiner Traumwelt auszubrechen um in der wirklichen Welt zu leben. &lt;br /&gt;
~Welcome to the real world, it sucks!~&lt;br /&gt;
Nicht, dass man alle seine Träume aufgeben würde, selbstverständlich nicht, ohne irgendwelche Ziele gibt es ja keine Richtung in die man geht und ohne Richtung steht man still. Auf Dauer stillzustehen ist nicht gut. Der Zug fährt weiter.&lt;br /&gt;
Aber zurück zum Thema, es wäre nämlich geradezu von bestialischer Ironie, wenn gerade ich aufgrund von Realitätsverlust einen Amoklauf begehen würde, beispielsweise. Nach all den Predigten...&lt;br /&gt;
Wäre es also nicht besser, sich verdammt nochmal damit abzufinden was vor sich geht und zu versuchen, das beste daraus zu machen? Klingt logisch. Muss ich zugeben. Warum dann nicht einfach mal voran? &lt;a href=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/medium_melencolia.jpg&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/thumb_melencolia.jpg&quot; alt=&quot;medium_melencolia.jpg&quot; style=&quot;border-width: 0; float: right; margin: 0.2em 0 1.4em 0.7em;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
Ich befürchte leider (ich befürchte leider, ich befürchte zu viel), dass manche von uns diesen plötzlichen Schub an Wahrheit nicht verkraften würden. Ich sehe mich als Paradebeispiel (nicht nur in dieser Hinsicht, aber wenns schon darum geht...) für diese Art Mensch, die wahrscheinlich so häufig anzutreffen ist wie... nein, nicht Sand am Meer, eher... Pink in meinen Haaren. Mal mehr, mal weniger, aber immer vorhanden (ein eher instabiles Beispiel wie ich schätze, aber eben sehr präsent). Ich bin schwächlich, habe das ganze Jahr über eine fahle Hautfarbe und erleide Heulkrämpfe, wenn Menschen in meiner Umgebung ernsthaft anfangen zu rappen. Nein, ich würde dieser Masse an Informationen nicht standhalten, wer beliebt mir zu widersprechen? Ach das bin ja iche... Die Füße, ich habe dich gewarnt vor die Füße!&lt;br /&gt;
Wo war ich? Achja. Unbefriedigende Erkenntnisse und ich komme zu keinem Schluss. Mein Eintrag neigt sich jedoch dem Ende zu, der Teppich wurde auch schon eingepackt. Na wunnerbar, und da sag mal einer ich wäre exzentrisch. –Tut ja keiner. –Weiter so.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.Ich habe wohl verlernt zu schreiben, aber das ist etwas womit ich mich später in der realen Welt auseinandersetzen werden muss (welch Satzbau!), oder nächste Woche. Dort sieht man sich. Oder eben nicht.&lt;br /&gt;
&lt;div style=&quot;text-align: left&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/medium_ceppelin.JPG&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://theplacebo-effect.blogspirit.com/images/thumb_ceppelin.JPG&quot; alt=&quot;medium_ceppelin.JPG&quot; style=&quot;border-width: 0; margin: 0.7em 0;&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; </description>  </item>  </channel> </rss> 